Ist es ein Trost, wenn es auch an üblen Orten noch eine Bibliothek gibt?
Alcatraz ist eine Insel in der Bucht von San Francisco. Berühmt-berüchtigt wurde sie in der Zeit von 1934 bis 1963 als Hochsicherheitsgefängnis. Dort gab es auch eine Bibliothek. Sie kann während einer Führung über die Insel und durch das Zuchthaus besichtigt werden. So sah der Eingang zur Bibliothek von Alcatraz aus:
Die Bibliothek von Alcatraz verfügte über etwa 15.000 Bände. Hier sind einige Impressionen aus dem “Lesesaal”:
Ohne Besitzstempel ging es natürlich auch in dieser Bibliothek nicht:
Ein sehr informatives Foto ist hier zu sehen, leider nicht unter einer CC-Lizenz. Darin wird auch der Anteil des “Bibliothekarsträflings” am großen Ausbruchsversuch von 1946, der Schlacht um Alcatraz, erwähnt. Und auch dieses Foto ist ganz nett.
Hat eigentlich jemand eine Ahnung, wie lang in dieser Bibliothek die Leihfrist war?
Herzlichen Dank an Marvis für die Anregung und an Birgit für das erste Foto.
Foto 1: Autorin: Birgit Schiffer mit freundlicher Genehmigung
Foto 2: Autorin: Samantha Decker, CC BY-NC-ND 2.0
Foto 3: Autor: Nick Dimmock, CC BY-NC-SA 2.0
Foto 4: Autor: derekskey, CC BY 2.0
Foto 5: Autorin: Eri.chan, CC BY-NC-SA 2.0
Foto 6: Autor: teachandlearn, CC BY-NC-SA 2.0






Die Frage ist wohl nicht so leicht zu beantworten. Sicher macht eine Bibliothek schlechte Menschen nicht schlechter. Ob sie sie allerdings besser macht bzw. dazu beitragen kann, ist wahrscheinlich auch recht fraglich. Aber es ist schon erstaunlich, wo es überall Bibliotheken gibt.
Von: Silberdistel am 23. Mai 2011
um 21:55:09
Zum Thema passt sicher auch folgendes Zitat, gefunden in einem frischen Post beim Bibliotheksdrachen http://bibliotheksdrache.twoday.net/stories/gargoyle/: “Ich überlebte diese beschissene Welt nur, indem ich mir bessere vorstellte, also las ich alles, was ich in die Finger kriegen konnte.”
Von: haferklee am 24. Mai 2011
um 22:38:10
Ja, durchaus, das passt sehr gut zum Thema.
Von: Silberdistel am 25. Mai 2011
um 21:09:09