Verfasst von: haferklee | 2. Januar 2009

Silvesternachtskobolde in der Buchrückgabe?

In meiner Bibliothek gibt es für unsere HausnutzerInnen keine Leihfristen, also auch keinen Anlass, zum Ende des Jahres Literatur zurück zu geben. Trotzdem tun dies stets mehrere unserer WissenschaftlerInnen. Sie nutzen die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr für eine Inventur von Schreibtisch und Regalen. Dabei fällt ihnen auf, was sie alles nicht mehr benötigen, und sie bringen Bücher und Zeitschriften in größerer Zahl am 29. oder 30. 12. zurück. Das allein ist nicht besonders bemerkenswert. Amüsant finde ich aber, wie sich die KollegInnen in der Bibliothek dann bemühen, die auf den letzten Drücker zurückgegebene Literatur auch noch schnell wieder in den Bestand zu integrieren. Sie haben nicht mit der Rückgabe gerechnet, vorher alles schön aufgeräumt, und obwohl die Werke ganz einfach bis zum 2. oder 3. Januar des Folgejahres liegen gelassen werden könnten (und dies an jedem anderen Arbeitstag des Jahres auch geschehen würde!), wird alles daran gesetzt, am letzten Arbeitstag des Jahres, und sei es auf die allerletzte Minute, einen aufgeräumten Arbeitsplatz zu hinterlassen.

Ich finde, das spricht, so ulkig es ist, eigentlich doch für unser Team. Aber vielleicht befürchten die KollegInnen ja nur, dass sich in den über den Jahreswechsel nicht zurück geräumten Büchern, ähnlich wie in der über Silvester/Neujahr zum Trocknen aufgehängten Wäsche, die bösen Kobolde sammeln könnten. In diesem Fall sind es dann sicher die Druckfehlerteufelchen …

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