Verfasst von: haferklee | 20. Januar 2009

So ändern sich die Zeiten!

Auch von hier aus herzlichen Glückwunsch an den ja fast wie ein höheres Wesen gehandelten Barack Obama zur Amtseinführung. Und an seine Frau!
Wie hieß es noch vor etwa zwanzig Jahren, im Tagesspiegel vom 5. Februar 1989?

Auf die jüngste Liste der zehn schlechtangezogensten Frauen wurde die Frau des amerikanischen Vizepräsidenten Quayle gesetzt. Begründung: Sie sieht aus wie eine vertrocknete Bibliothekarin aus den Vierzigern.

Eine vergleichbare Bemerkung zu Michelle Obama ist mir nicht bekannt.
Zu Sarah Palin (kennt noch jemand diese Dame?) hingegen schon:

Palin hat diesen betulichen Sex-Appeal der jungen heißen Bibliothekarin, der offenbar vielen Amerikanern und auch Amerikanerinnen gefällt.

Nachzulesen in der FR-online. Und was lernen wir daraus? Das alte Klischee steckt im Wort „betulich“ noch drin, hat sich in seinem sexistischen Inhalt aber gewandelt und an den Zeitgeist angepasst.

 


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