Verfasst von: haferklee | 17. Mai 2009

Am Auskunftsplatz: immer auf der Hut sein

Dribbdebach erzählt in ihrem Blog von einem Erlebnis am Auskunftsplatz ihrer Bibliothek. Sie beantwortete an der Hotline eine telefonische Anfrage und fragte sich während des Telefonats und erst recht nach dem immer merkwürdiger werdenden Gespräch, ob sie nicht einem Radioscherz aufgesessen war. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür sehr gering ist – ganz ausgeschlossen werden kann so etwas an diesem Arbeitsplatz eben doch nicht.

Wir hatten in unserer Bibliothek vor jetzt schon vielen Jahren den umgekehrten Fall. Also kein zunächst einmal seriöser Anruf, bei dem man sich im Lauf des Gesprächs oder hinterher fragt, was das denn soll, sondern ein auf den ersten Blick anscheinend unseriöser Anruf, der sich dann als völlig ernstgemeinte Anfrage herausstellte. Am Telefon meldete sich nämlich die Redaktion der Satirezeitschrift „Titanic„. Schreck lass nach!! Was wird das jetzt werden? Es stellte sich heraus, dass es ihr um Zahlen zu bestimmten aussterbenden Tierarten ging. Die Titanic? Was wollen die denn damit?? Allerdings  waren sie bei uns für so etwas tatsächlich an der richtigen Adresse, und nachdem geklärt war, dass der Anruf ernstgemeint war, sank unser Adrenalinspiegel wieder auf Normalmaß, und wir stellten zum Fachreferat durch.

Einige Wochen später lag das Juniheft des Jahres 1992 in meinem Briefkasten, das Anlass für den Anruf gewesen war, und es wurde klar, wozu der Anruf gedient hatte.


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