Verfasst von: haferklee | 31. August 2009

Die Bibliothek als Singlebörse (6): Höhepunkt

Der Verfasser hofft darauf, dass ihm die freudianische Betitelung als „Höhepunkt“ ausgerechnet der Folge 6 seiner Serie zum Bibliotheksflirt von der geneigten Leserschaft nachgesehen wird. Sie war unvermeidlich, lesen wir doch heute, was die Fachpresse zum Thema schreibt. Und damit ist eine sexuell angehauchte Zeitschrift gemeint, und nicht etwa eins der bibliothekarischen Fachjournale. Letztere haben sich, soweit bekannt, mit dieser brennenden Fragestellung in systematischer Form bisher nicht befasst. Wohl aber das deutsche Häschenmagazin, der Playboy. Der berichtete im Oktoberheft 2001 auf Seite 63 ff. über eine von ihm selbst in Auftrag gegebene, repräsentative Studie zum Thema „Sex an der Uni“. Fette Überschrift:

Männer im Lesesaal finde ich sexy!

Darin die Aussage von Julia, 22 Jahre, Medizinstudentin in Freiburg:

Findest Du Männer, die in Bibliotheken über Bücher gebeugt sind, nicht erotisch? Die haben was Geheimnisumwobenes, voller Andeutungen. Ich denke immer: Dem da vorn geht bestimmt so einiges durch den Kopf. Den willst du knacken …

Was lernt uns das? Der innere Evolutionsauftrag durchkreuzt oft den äußeren Bildungsauftrag.


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