Verfasst von: haferklee | 27. Oktober 2009

Aus der Geschichte der Information Professionals

Seit wann benötigt man eigentlich gut ausgebildete Information Professionals, die einen sicher durch den Dschungel der Informationsflut geleiten und einem am Ende präzise liefern, was man wollte, und vielleicht sogar noch mehr, auf das man von selbst nicht gekommen wäre?

Spätestens seit 1688. Damals nämlich klagte Gottfried Wilhelm Leibniz:

Es ist zuvörderst männiglich unverborgen, welchergestalt alle Frankfurter Oster- und Herbstmesse eine große Menge neuer Bücher, so sich gemeiniglich auf etliche 100 belaufen, herauszukommen pflegen. Dadurch aber endlich alle Wissenschaften und Fakultäten dergestalt überhäuft werden, dass man schon allbereit nicht mehr weiß, was man in solcher Menge brauchen und wo man ein jedes suchen soll.

Kein Wunder, dass Leibniz später Bibliothekar wurde.

Zitiert nach B.I.T.online 12 (2009) 3 S. 291, wo Georg Ruppelt auf diese Feststellung von Leibniz hinweist.

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