Verfasst von: haferklee | 1. Dezember 2009

Famious – Informationen über die FaMI-Ausbildung

Es existieren inzwischen mehrere Werbefilme, die den Beruf FaMI recht anschaulich für eine breites Publikum darstellen. Als Beispiele sei hingewiesen auf
http://www.youtube.com/watch?v=3NYSHIPVzAE
http://www.youtube.com/watch?v=uAAVc8c_WUg
und mit viel Humor http://www.youtube.com/watch?v=DqOOgen00AQ
sowie http://www.youtube.com/watch?v=soA4beIvoxk

Die meisten der Werbefilme und noch mehr die Materialien, die gedruckt oder online bei den Arbeitsagenturen, den Berufsschulen und anderen Institutionen erhältlich sind, richten sich von ihrem intellektuellen Gehalt her vorwiegend an AbiturientInnen, und damit an Personen mit einem Alter von etwa 18-19 Jahren. Dagegen wird man wohl vergebens nach Informationsmaterial zum FaMI-Beruf suchen, das sich ausdrücklich an noch Jüngere mit einem „nur“ mittleren Bildungsabschluss wendet.

Genau diese bisher etwas vergessene Zielgruppe will die FaMI-Klasse IT 07C am Joseph-DuMont-Berufskolleg in Köln mit ihrem Lehrer Peter Cremer in den Focus rücken. Die SchülerInnen haben in einem Projekt ein Zeitschriftenheft mit Informationen über die FaMI-Ausbildung produziert, das den oben genannten Filmen in nichts nachsteht. Ganz ausdrücklich und bewusst hat man aber das intellektuelle Niveau etwas heruntergeschraubt; wohlgemerkt, das ist hier einmal positiv gemeint. Denn man hatte die Absicht, an das Lebensgefühl eines/einer etwa 16-jährigen Jugendlichen heranzukommen. Schließlich kann man auch diese Klientel ja mal auf unser Berufsfeld aufmerksam machen und ein möglicherweise schlummerndes Interesse wecken. Als äußerliches Vorbild hat eine Zeitschrift gedient, die allen Jugendlichen bekannt ist, die „Bravo“.

Bei dem Schulprojekt herausgekommen ist die „Famious“.

Mit ihren sage und schreibe 30 Seiten macht sie erst einmal einen sehr bunten Eindruck und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Blättert man das Heft auf, folgt zunächst das Inhaltverzeichnis, geordnet in die Rubriken „Fun“, „Music“, „Fashion“ („Die heißesten FaMI-Trends!“), „Life“ und „Basics“. Wie man es aus der „Bravo“ und aus anderen Jugendzeitschriften kennt, gibt es ausführliche Horoskope (in diesem Fall für die 5 Fachrichtungen), man kann sich einem Psychotest unterziehen („Was für ein FaMI bist du?“), und das „Dr.-FaMI-Team“ beantwortet viele, auch intimste Fragen zum Beruf. Auf weiteren vier Seiten lacht man ab über die schönsten, unvergesslichsten, lustigsten und peinlichsten Erlebnisse am Arbeitsplatz. Höhepunkt und ein echter Knüller ist aber eine tolle achtseitige Foto-Lovestory, sehr aufwändig gemacht und lustig zu lesen.

Fazit: ein höchst gelungenes Ergebnis eines Schulprojekts, die „Famious“. Sie ist, um es mit ihren eigenen Worten zu sagen, „unseriös – engagiert – neuartig – einmalig – unkonventionell – in Farbe“.

Einziger kleiner Wermutstropfen: online zu sehen ist sie bisher nicht. Wer gern ein gedrucktes Exemplar bekommen möchte, wende sich per Mail an den im Impressum als „Chef vom Dienst“ bezeichneten Berufsschullehrer peter dot cremer at jdbk dot de.

Formales PS: Das Urheberrecht für das hier gezeigte Bild liegt bei der oben genannten Schulklasse.


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