Verfasst von: haferklee | 13. Januar 2010

Das Ende des Klischees?

Auf großen Litfaßsäulen in der Kölner City wirbt das dortige Boulevardblatt Express für seine Serie „Die großen Volkskrankheiten“. Dabei stehen einzelne Personen, deren Namen und Berufe genannt werden, für bestimmte, weit verbreitete Leiden. An einer solchen Säule sah ich gestern plötzlich vor mir aufragen den sehr sympathisch herüberkommenden Gerd Becker, 41, Bibliothekar, der sich mit Rückenschmerzen quält. Schon das Plakat hob sich angenehm vom bekannten, zum männlichen Bibliothekswesen gehörenden Klischee ab. Wie viel größer die Überraschung, als ich den zugehörigen online-Teaser las. Ich glaube nicht, jemals einen Bibliothekar so positiv und klischeefrei dargestellt gesehen zu haben; er ist schon fast Men’s Health entsprungen. Und dann noch der kundige Satz:

Im Job muss er keine Bücher schleppen, sitzt am PC.

Bibliothekare, Ihr habt ein neues Vorbild. Bibliothekarinnen, wenn Ihr ins Träumen kommen wollt, klickt hier.


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