Verfasst von: haferklee | 17. November 2015

Ein „Game of Thrones“-Autor greift zum bibliothekarischen Klischee

David Benioff ist Drehbuchautor und einer von zwei Ideenlieferanten der Fantasyserie „Game of Thrones“. Als Schriftsteller hat er 2008 seinen Roman „Stadt der Diebe“ veröffentlicht, einen internationalen Bestseller. Der ist recht spannend und gar nicht so schlecht, es finden sich aber auch klischeehafte Formulierungen darin:

Als wir uns umdrehten, sahen wir zwei junge Mädchen … „Wen wünscht ihr hier zu sprechen?“, fragte eine von ihnen mit der steifen Korrektheit einer Bibliothekarin. (S. 122)

Die Realität scherte sich … nicht um meine Wünsche, sondern gab mir einen Körper, der bestenfalls geeignet war, in einer Bibliothek Bücher zu sortieren … (S. 149)

Heyne Taschenbuch, 13. Aufl., München 2013

 

File:David Benioff 2013.jpg

David Benioff 2013 (Foto von Gage Skidmore, cc BY-SA 2.0)

 

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