Verfasst von: haferklee | 7. Februar 2019

Ein kleiner Blick in die Zukunft von Internet und Bibliotheken

Existiert das Internet in 100 Jahren noch? Und wird es dann noch Bibliotheken geben? Der Science-Fiction-Autor Dennis E. Taylor hat dazu eine Meinung.

In seinem Roman „Ich bin Viele“ lässt sich Bob, der Protagonist, einfrieren und wacht ein Jahrhundert später, im Jahr 2133, wieder auf. Sein früheres Heimatland, die USA, wird inzwischen von einer Gruppe klerikaler Fanatiker regiert, die ihren Staat als „Free American Independent Theocratic Hegemony“ bezeichnen, abgekürzt als FAITH. Nachdem Bob zu sich gekommen ist, möchte er ziemlich bald wissen, was aus dem Internet geworden ist. „Ach, wissen Sie,“ bekommt er zur Antwort, „das Internet gibt es nicht mehr. Jedenfalls nicht hierzulande. Es ist viel zu anarchistisch und zu schwer zu kontrollieren. Und es bietet zu viele Gelegenheiten für die Sünde, falsche Lehren und sonstige Versuchungen. … Innerhalb der FAITH sind Informationen generell nicht frei zugänglich.“

Aber woher bekommt man dann notwendige Informationen? Ganz einfach, wird Bob erklärt: „Dafür haben wir Onlinebibliotheken.“ Und deren Inhalte sind in diesem Zukunftsentwurf strikt staatlich reglementiert und kontrolliert.

 

 

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