Verfasst von: haferklee | 11. Juni 2019

Und das Internet vergisst doch!

Der amerikanische Schriftsteller und Journalist Allen Kurzweil trägt, zumindest in deutscher Sprache, einen für einen Menschen der schreibenden Zunft sehr hübschen Nachnamen, gemäß dem Schema Zahnarzt Dr. Bohrer oder Bibliothekar Konrad Umlauf. Von ihm stammt der Roman „Die Leidenschaften eines Bibliothekars“, im Original im Jahr 2001 erschienen unter dem Titel „The grand complication“. Viel mehr als der etwas verschrobene Roman selbst (Inhaltsangabe) ist mir eine – bestimmt arglos geschriebene – Amazon-Kundenrezension zu diesem Buch im Gedächtnis geblieben, die ich höchst amüsant finde:

Das Buch … ist insofern etwas Besonderes, weil es dem Autor gelingt, der Figur eines Bibliothekars Spannung und Originalität abzugewinnen.“

Kann also was, der Autor! Wird hier die Regel wieder einmal durch die Ausnahme bestätigt, liebe Kollegen?

Mein Problem dabei: Ich kann diese aparte Feststellung nicht belegen, da ich mir vor vielen Jahren, als ich sie gelesen habe, die URL nicht notiert habe. Und gemeinsam mit der bei Luchterhand erschienenen Originalausgabe, die nicht mehr angeboten wird, scheint auch diese Kundenrezension aus dem Internet verschwunden zu sein. Aber die Formulierung ist doch einfach zu schön, um sie gänzlich in Vergessenheit geraten zu lassen!

Allen Kurzweil

Allen Kurzweil – an image provided by Allen Kurzweil, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17462458

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