Verfasst von: haferklee | 26. Mai 2009

Morrissey und die Bibliotheksklischees

Am 22. Mai feierte der englische Musiker Morrissey, Frontmann und Texter der erfolg- und einflussreichen Achtziger-Jahre-Band The Smiths und nach deren Auflösung auch als Solokünstler recht angesehen, seinen 50. Geburtstag. Aus diesem Anlass herzlichen Glückwunsch an den komischen Kauz! Im Juni wird ihn seine derzeitige Tour übrigens auch nach Deutschland führen.

Morrissey hat eine gewisse Beziehung zu Bibliotheken; kein Wunder, da seine Mutter Bibliothekarin ist. Er wollte eine ganze Weile sogar selbst diesen Beruf ergreifen. Ginge es allerdings nach ihm, gäbe es keinen modernen Bibliotheksbau. In einem Interview mit der Zeitschrift „Star Hits“ aus dem Jahr 1985 antwortete er auf die Frage „What did you want to be when you grew up?“

Oh, I’m afraid I always wanted to be a librarian. To me that seemed like the perfect life: solitude; absolute silence; tall, dark libraries. But then they started to become very modern, you know, these little pre-fabs and they had no romance whatsoever. So suddenly the idea had no fascination for me.

Vielleicht war das auch besser so.


Responses

  1. Ich will ja kein Nestbeschmutzer sein, aber ich glaube, dass er als Musiker den besseren Weg gemacht.


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